Wednesday, 16. july 2008 3 16 /07 /Juli /2008 00:14
Hallo! Irgendwie hab ich noch weniger Lust als sonst euch zu schreiben, da ich ja eh bald zu Hause bin! =) Aber ... tolle Dinge muss man gleich teilen. Also.

War von Quito nach Baños gefahren, irre haesslich. Bis auf natuerliche warme Wasserquellen, die sie touristentauglich zu einem Schwimmbad umfunktioniert haben und das neben einem Wasserfall. Herrlich schoen! Aber nach einem Tag bin ich schon wieder weiter, weil der Rest nicht so berauschend war.

Dann bin ich ueber Riobamba nach Cuenca gereist. Eine recht europaeisch anmutende Stadt, die mir super gut gefallen hat. Viele schoene gebaeude. Besonders ein Museum war sehr schoen - von innen - udn die Kathedrale ... <wow> Riesig und recht schlicht, im Vergleich zu anderen, dafuer aber voller Menschen, weil ein pensionierter Bischof ziemlich gute Predigten haelt. Eine hab ich mir angehoert und sie war sehr lebenspraktisch. Aber das schoenste an Cunca ist, dass es sicherer ist als die meisten anderen Staedte Ecuadors und ich an einem der 4 Fluesse ganz seelenruhig sitzen und lesen konnte, ohne mir einen Kopf machen zu muessen.

Nach Cuenca war ich in Guayaquil, der groessten und gefaehrlichsten der Staedte hier. Die Touristenzone wird stark von Polizei bewacht und somit ist es da sicher, aber man darf halt nicht ohne Taxi diese klar abgegrenzten Zonen verlassen. Der Malecòn, die Uferpromenade, war schon sehr schoen, v.a. aber weil es recht westliche Standards entsprach. - das beste von hier ist aber das Feuerwehrmusum fuer mich gewesen! Echt viel angesammelt und sehr nette Erklaerungen!

Wegen einem Unfall, der irgendwo auf der Strekce nach Puerto Lopez sich ereigent hatte, musste ich in Jipijapa uebernachten und konnte dann glueckerlicher WEise doch noch und recht unerwartet nach Montecriste, wo die "Panama-Huete" hergestellt werden. Die Bezeichnung "Panamahut" ist eigentlich ein historischer Ausrutscher, unter dem die Ecadorianer noch immer zu leiden haben ... den in Panama wurde dieser Hut urspruenglich nicht hergestellt.

Danach war ich in Manta, auch eine ziemlich irre Stadt. Ohne Taxi kein sicheres Vorwaertskommen. War da nur zum Umsteigen und war dann gluecklich in San Loranzo. einem total verschlafenen Oertchen direkt an der Kueste, das ich zum Urlaubmachen mit Kindern nur empfehlen kann. Nichts los, ausser einem riesigen, super gruenen Fussballfeld, 3 Restaurants und 2 Hotles und einem Leuchtturm, der nachts auch noch leuchtet =)
Aber ich hab mich dort richtig wohl gefuehlt.

Danach bin ich weiter nach Puerto Lopez. Ein haessliches Staedtchen, das ich am liebsten gleich am selben Tag noch verlassen haette, wenn ... ja wenn man von hier aus nciht die "Isla de la Plata" besuchen koennte und auf dem Weg dorthin, in dieser Jahreszeit, Wahle beobachten koennte! =) Hab also Wahle gesehen und sie sind wirklich maechtig riesig. Leider auch fast so schnell, wie sie riesig sind und daher man zusaetzllich auch noch von einem schaukelnden Boot aus beobachtet, sind meine Fotos und Videos nicht soo toll geworden. Aber im Kopf, hab ich's gut abgespeichert =)
   Das beste an diesem Tag war aber noch was anderes! Das aller aller aller super beste, war ...

Auf der Insel hat sich die Gruppe geteilt: ein paar waren auf der Insel und haben sich dort Flora und Fauna angeschaut, andere waren Tauchen. Bei der Zusammenfuehrung haben uns die Taucher erzaehlt, dass sie Riesenrochen gesehen hatten. UNd zwar an genau der Stelle, an der wir "Inselgaenger" schnorcheln konnten. Und ja, ich hab auch so einen Koloss gesehen! =) Ist direkt unter mir dahingesegelt. Hatte schon ein bisschen Bammel, aber vom Internet wusste ich (auf Galapagos konnte ich einer Bekannten naemlic nciht glauben, dass es solche Riesenrochen gibt und hab recherchiert), dass sie ungefaehrlich sind und dass es sie wirklich gibt! Bis zu 7m Spannweite und bis zu 2 Tonnen schwer koennen sie werden. Sie werden auch Teufelsrochen genannt, sind aber ganz harmlos, weils sie nur Plankton fressen und noch nicht mal einen Giftstachel besitzen. "Meiner, war ein bisschen kleiner. Unter Wasser, mit Taucherbrille, ist das Schaetzen noch schwerer als eh schon. ABer ich glaube er hatte so ca. 3m Spannweite und es sah wirklich mehr wie ein schweben, als nach schwimmen aus. Es war herrlich schoen ihn gesehen zu haben und bin Gott irre dankbar dafuer!

Nun, dem Riesenmanta verdankt ihr auch diesen Eintrag ... wollte euch unbedingt erzaehlen. Leider hat meine UNterwasserkamera nicht funktioniert =( , kein Foto. ABer wer neugrierig geworden ist, findet im Netz Haufenweise Bildmaterial.

So, gruess euch und freu mich, euch bald zu sehen! =)
von Katrin Annette
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Monday, 7. july 2008 1 07 /07 /Juli /2008 01:53
sind nun online, zumindest ein paar ... fast grossgeschrieben =)
Uebrigens, scheint hier in Cuenca seid gestern endlich wieder die Sonne. Welche ein schoenes Sabbatgeschenk! Hoffe, ihr konntet euch am WE auch an schoenen Wetter erfreuen.

Katrin, die nun gleich in eine katholische Messe gehen wird. In meinem Reisefueher steht naemlich, dass es sich lohnt. Bin sehr gespannt!
von Katrin Annette
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Monday, 30. june 2008 1 30 /06 /Juni /2008 23:10
... hab ich ueberlebt! =) Mehr noch, hab es sogar als ziemlich harmlos empfunden - meistens zumindest. Nur als wir am ersten Abend eine der giftigsten Schlagen die hier herumkreuchen, da hab ich schon ein paar mal Schlucken muessen und zwei Stunden verstreichen lassen, bevor ich mich getraut hab, ein Foto zu machen. V.a. weil unser Guide freundlicher Weise daraufhinwies, dass diese Sorte Schlage auch springen kann - bis zu einem Meter. Danke. Sie war naemlich maximal 2,5 Meter von unserer "cabaña" entfernt. Eine Cabaña ist eine Holzhuette. In diesem Fall war es weniger eine Huette sondern ein Dach mit 4 Pfosten, weil das die cabaña zum Essen und gesellschaftlichen Beisammensein war.  SEHR SEHR nett. Aber, das gute war, ich hab sehr schnell zu einer neuen Einstellung gefunden, was Insekten angeht:
Gucken, staunen und NICHT DENKEN, v.a. nicht an Dinge denken, die passieren koennten. - Wenn man diese Faustregel einhaelt, sich moeglichst nah an den "Leithammel" haelt und bei Nachwanderungen auf keinen Fall als letzte geht, dann kann man recht gut ueberleben.

Am selben 1. Abend, als wir auf dem Dach einer cabaña (diesmal mit Waenden, allerdings sind die Waende Holzlatten die nicht immer nahtlos aufeinanderfolgen ...  kein Komentar) eine Tarantel gesehen haben war ich sogar nach nur 20 Minuten breit, ein Foto zu schiessen. Und das todesmutig ganz allein, weil alle anderen bereits zu Tisch sassen. DAS nenn ich einen Fortschritt!!! =)

Der giftige Frosch, gleich neben MEINER cabaña hat mich dann nur noch in den ersten drei Minunten beunruhigt. Und die Krokodile, die wir am folgenden Abend besichtigt haben, waren geradezu harmlos - zumindest solange man im Boot oder auf Land war. Die Jagen naemlich nur im Wasser und im Dunkeln, tagsueber kann man sie naemlich nicht beobachten, weil sie zu sehr versteckt sind (ausser in der Pampa, wie ich mir hab erzaehlen lassen, da sieht man sie alle Nase lang auch tagsueber) eh, wo war ich?! Ach ja. Die Krokodile sieht man also hier nur nachts und dann sieht man auch nur rote oder gruen leuchtende Augen, ich sogar immer nur eines, weil die Krokoliere lieber nur ihr Seitenprofiel zeigen wollten (wer weiss, was sie zu verbergen hatten =). Naja, kleine gruene oder rote Tupfer im Dunkeln zu sehen ist nun nicht so dramatisch.
Etwas mehr Panik hatte ich, als wir Piraniah geangelt haben. Das Boot hat naemlich ein paar mal ziemlich geschaukelt, als manche unbedingt ihre Angelpositioin tauschen wollten, weil es auf der anderen Seite des Bootes (knapp 1,5m breit) besser war zum angeln =/ Nun ja. Die Gaerten der Anderen sind immer besser, als der eigenen ... auch hier in Ecador. Piraniahs geangelt hat nur unser Guide ... und das 4 Mal. Ein paar von uns Turis, mich eingeschlossen, haben es geschafft, einen Piraniah aus dem Wasser zu heben, fuer ungefaehr 4 Sek. ... dann war er vom Angelhacken gehuepft und entschwunden =) Man muss naemlich ziemlich schnell und fest den Angelhacken aus dem WAsser reissen. Dieses Geschick hatte keiner von uns. - WAr mir aber auch ganz Recht. Piraniahs koennen naemlich noch bis zu 30 Minunten ausser Wasser zubeissen ... und auch wenn einer allein, an der Luft keinen umbringen kann, ist so ein Biss sicherlich schmerzhaft. Uebrings, gibt es auch bei den Piranias eine MEnge verschiedener Sorten, sprich Farben. Wer haette das Gedacht. In meiner Einfalt dachte ich immer Prianiah ist Piraniah. UND was noch sehr viel kurioser ist: sie essen nicht nur Fleisch sondern auch Obst, das von Baeumen ins Wasser faellt. Deshalb leben sie auch am Rande von Fluessen, an den Ufern. Deshalb konnten wir auch Piraniahs fischen und nach nur 15 Fahrt im selben Fluss in einer grossen Bucht schwimmen! =) Ja, ich hab mich auch getraut und bin nicht gebissen worden. - ABer ein bisschen unheimlich fand ich's schon.

Die Boas, Anakondas (allesamt Wuergeschlangen), die wir auf Baeumen, vom Ufer aus gesehen haben, waren dann zwar schon noch adrenalinsteigend, v.a. weil sie auch schwimmen koennen, aber doch nciht so angsteinfloessend, wie ich zuvor dachte. Nur einmal, als das Boot Anstalten machte, direkt auf die Anakonda zuzuschwenken, wurde mir sehr mulmig. Etwas total krasses war fuer mich ein etwa 1,5m langes und ca. 50cm breites Spinnenetz zu sehen, das nicht wie bei uns kreisfoermig, sondern wirklich recheckig war und eher wie ein Teppich als ein "traditonelles" Netz aussah. Inhaber des Netzes sind winzig kleine Spinnen, ca. 2mm, die sich aus diesem Grund zu einer Kollonie zusammentun. Ca. 200 haben laut Auskunft des Fuehers das Netz gesponnen. Ziemlich unheimlich.
Interssant war auch, Raupen zu sehen, Aussehen und Groesse ungefaehr so gross wie bei uns auch. Aber! die haben sich im Pulk weiterbewegt. War wie eine Wolke, nur schwarz (Farbe der Raupen), die sich fliessend weiterbewegt hat. Wie die Raupen die unten waren, ueberlebt haben, frag ich mich. ABer sie haben. Blieb naemlich keine tot zurueck. Das machen sie, um fuer ihre Feinde gefaehrlicher auszusehen (und ekliger =) und so geschuetzter zu sein.
Lianen gibt es natuerlich auch. Allerdings sind sie verholzt, kein Tarzan kann sich daran entlangschwingen. Sie werden aber in indios-sprache Affenleiter genannt, weil sie manchmal wirklich eine Form wie ein Treppe haben und Affen daran bequem hoch und runter klettern koennen. Das Tolle von diesen Lianen ist, dass sie Wasser ins ich haben, das man trinken kann. Wer sich also im Urwald verirrt, hat immer eine Wasserquelle fuer den Notfall - und das ohne zu Schleppen! Unser Guide hat uns keine Liane "gekoepft", weil sie nicht mehr allzuhaeufig vorkommen - zu oft fuer Touristen geoeffent und deshalb hab ich kein Beweisfoto. Glauben tu ich's dennoch.
Was noch? Ach ja Affen! =) Die haben wir auch gesehen .. und nicht nur das. =) Siehe Fotos. Aber etwas ganz erstaunliches, war folgendes: Hab in der letzten Nacht lauten Wind heulen hoeren. Das hielt bis in den Morgen an. Erstaunlicher Weise konnte ich aber keine Blaetterbewegungen an den Baeumen feststellen. So hab ich unseren Guide gefragt und der lachte und erklaerte zu meinen groessten Erstaunen, dass das kein Wind, sondern das Geheul von Bruellaffen sei. Faszinierend!!!!!!!!!!!!!!!!! Was es nicht alles gibt.
Schmetterlinge gibt es auch in ziemlichen Mengen und Farbenvariationen!!!!!!!!!! Unglaublich!

Erstaunlicher Weise gab es bei uns kaum Muecken. Angeblich liegt das an Baeumen, deren Blaetter irgendeine natuerliche Saeure enthalten, die, wenn sie ins Wasser fallen (und das tun sie fast immer, denn fast ueberall ist Wasser), verhindern die verwesenden Blaetter, dass die Larven ueberleben. Sehr praktisch.
   Ja, wasser ist ueberall. Der Boden nimmt naemich nur ca. 20% der Regenfaelle auf. Der Rest bleibt, wo er ist oder verdunstet, wenn es mal nicht so viel regnet. Und so sind wir durch Schlamm, Morast und Wasser gewatet ... nicht immer waren die ausgeliehenen Stiefel, der Schlammhoehe angemessen! =)
  Ihr macht euch glaub ich keine Vorstellung, wie dreckig ich aus dem Dschungel wieder in die Zivilisation zurueckgekehrt bin. Hab mich mit dem Gedanken getroestet, dass es wohl dazugehoert.

ACH, Baeume! Ja natuerlich. DAS war so ziemlich das erstaunlichste, was ich im Dschungel erlebt hab: Baeume, so hoch und so breit ......... unbeschreiblich. Hab nach bestem Wissen versucht Fotos davon zu machen, aber meine Kamere, d.h. der Weitwinkel meiner Kamere war leider einfach zu klein und der Dschungel zu dschungelig sprich, zu voll an Baeumen und Gestruepp, um von weit weg ein Foto machen zu koennen. So gibt es kein wirklich repraesenatives Bild eines solchen Mega-Baumes. Sorry.

<mh> Es waren so viele Eindruecke ...OH, die Suesswasserdephine! Ja, die waren toll. =) Die waren der eigentliche Ausloeser, warum ich mich ueberwunden und die Dschungelfahrt gebucht hab - hatte wirklich ziemlichen Schiss davor. Und, beim 2. Anlauf hab ich sie auch tatsaechlich gesehen. Konnte es nicht glauben, aber sie sind wirklich rosa-graeulich. Leider hat das Vergnuegen sie zu beobachten nicht so lang angehalten, weil ein anderes Boot, nicht so diplomatisch wie unser Chauffeur, angefahren kam und die scheuen Tiere verscheucht hat
=(     Und daher diese Sorte Dephin nicht springt, sondern nur kurz an die Oberflaeche kommt um Luft zu schnappen, konnte ich von ihnen kein Foto machen. Zu schade. Aber bei google kann man zwei sehr schoene Fotos von Suesswasserdefinen begutachten.

Oh, oh, hab den Infostick mit den Fotos im Hotel liegen lassen ... Tja. Dann wohl beim naechsten Mal.

Bin uebringes mitlerweile in Cuenca. Einer sehr sehr schoenen und sehr viel ruhigeren Stadt als Quito. Erzaehl euch davon ein ander Mal ... vielleicht sogar life. Hab naemlich beschlossen, frueher zurueckzukommen. Am 23.7. steig ich abends in den Flieger und schon am 25. bin ich in Muenchen ... wenn ich an die Reisezeit denke, wird mir etwas unwohl im Magen. Aber ich freu mich riesig, euch bald wieder face to face zu sehen und endlich nicht mehr diesen unlieben Blob schreiben zu muessen. So unpersoehnlich und ich weiss von euch fast gar nichts. wie es euch geht, was ihr plant und ueberhaupt.

Ach, ich seh noch genauso aus wie vor der Abreise. Nur etwas sommersprossiger und mit laengeren Haaren. Und an den Obstfotos bin ich dran ... nur leider von der riesen Fellbohne wirds schwierig eines zu machen. Ist keine Saisson mehr und ich hatte am Anfang meiner Reise noch kein asiatisches Reise-Bewusssein entwickelt. Sprich: Stets mit gezueckter Kamera durch die Gegend zu wandeln. So, sorry about that! =(  ... und bis bald!
von Katrin Annette
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Monday, 26. may 2008 1 26 /05 /Mai /2008 18:40
Endlich, nach zwei Tagen und meheren Stunden Kopfzerbrechen hab ich es nun endlich geschafft: 3 Fotos stehen fuer euch bereit. <puh> Wenn ihr wuesstet, was das fuer ein Kampf war!
Ganz schoen viel Arbeit, um so ein paar Bilder ins Netz zu stellen.  Ist aber auch nirgends  erklaert,  wie man das machen soll. Nun ja.  Fuer  was hab ich studiert?!  =)

Ein stolze und etwas sonnenverbrannte Katrin gruesst euch
von Katrin Annette
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Tuesday, 20. may 2008 2 20 /05 /Mai /2008 02:29
Galapagos

Bin wieder im Warem gelandet!!! =) Und zwar 1000km weit weg vom Festland und einer weiteren Stunde mehr Zeitunterschied zu euch (8h).
Gestern Mittag sind wir, eine Bekannte die hier wohnt und bei der ich die naechsten zwei Wochen mitwohnen werde und ich, gelandet. Es war total heiss, so heiss, dass man vom ncihts-tun geschwitzt hat. Am Himmer waren einige Wolken, manche grau und schwarz. Als ich besorgt fragte, ob denn Regen kommt, meinte meine Bekannte, dass es hier so gut wie nie regnet. Heute morgen hat es =) Aber es war ganz gut (ich die ich Regen gut finde?!): die paar Regentropfen waren um 9 Uhr morgens eine willkommene Abkuehlung!
Es IST hier wirklich heiss .... und ich hab das Gefuehl meinen Waermespeicher wieder etwas auffuellen zu koennen.
Sehr schoen!

Aber auch noch andere Dinge sind hier schoen: Seehunde oder Robben, na egal., jedenfalls so ein Meerestier gibt es hier ohne Zahl freilebend. Und sie klettern mit Vorliebe auf Boote, die vor Anker liegen und faulenzen dort =) Das Meer hat hier saemtliche gruen bis blau Schattierungen und die Mangrovenwaelder sind nicht Schrimps-farm-versaeucht wie in Muisne.
 Die Strassen sind hier besser, weil erst vor 10 Jahre alsphaltiert und die Polizei ist strenger, man darf nicht auf den Ladeflaechen der Autos fahren. Selbst die Stromleitungen sind ordentlicher ... man kann sich hier fast europaeisch fuehlen =) Was ganz nett ist, hab naemlich hin und wieder Heimweh.

Werd in den naechsten Tagen versuchen, ein Bild ins Netz zu stellen ... bisher hatte ich weder Mut noch Zeit dazu. Aber ich versprech, dass ich versuche euch die Seehunde auf dem Boot vorzustellen =)
von Katrin Annette
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Tuesday, 13. may 2008 2 13 /05 /Mai /2008 19:52
schwarz, schwaerzer ... die Luft von Quito

Was hier die Autos in die Luft pulvern ist unglaublich!! Von wegen Feinstaub-Kontrolle. <pah>  Da muesste man hier den Verkehr fuer Tage verbieten, bis die Luft sich wieder auf einen normalen Pegel einpedelt. Diesbezueglich ist es ein wahrer Segen, dass es hier oft regnet (fast jeden Nachmittag/Nacht) ... dadurch wird die Luft etwas gereinigt, aber der Boden ...!?!
Das wirklich erstaunliche ist aber, dass mir nicht vorkommt, dass die Leute sehr viel kraenker sind. Nun ja, das mag auch an meinem touristischen Blick liegen ... 

Es gibt hier viele Menschen, die woertlich auf den Strassen arbeiten, sie verkaufen Suessigkeiten, Pflaster (8 Stueck 25cent), Obst, Zeitungen, Prepaid-karten fuers Handy, putzen Schuhe, fuehren Kunststuecke auf, singen, Putzen Autofensterscheiben ... den ganzen lieben langen Tag. Frauen oft mit ihren Kindern auf dem Ruecken gebunden und wenn sie schon allein Laufen koennen, dann arbeiten die Kinder mit - Schulpflicht hin oder her.
   Manchmal, wenn ich morgens in die Stadt fahre (man faehrt auch hier in die Stadt, auch wenn man schon darin wohnt =) und nachmittags/abends wieder zurueckfahre, dann sehe ich dieselben Leute an den Strassenkreuzungen arbeiten. Inmitten der Abgasen, dem Muell (die Leute hier werfen einfach alles auf die Strasse, auch wenn zwei Schritte weiter ein Muelleimer steht) und dem Gehupe.

DAS ist auch so eine Sache: Hier hupen die Autofahrer grundsaetzlich (und nein, es ist nicht wie in Italien! =). Hier wird gehupt, um folgendes auszudruecken: "Hier komme ich, hab acht was du tust, ich nehme keine weitere Ruecksicht auf dich, schliesslich war ich schon so nett, dich in Kenntnis meiner heranbrausenden Ankunft/Fahrt zu setzen." ... und so hupen alle vor sich hin. Die Hupen sind in diesem Fall nicht voll ausgenutzt, nur kurz und nicht die volle Lautstaerke. Aber nervend ist es doch.
 Allerdings geht auch lauter, naemlich dann, wenn jemand auf den freundlichen Hup-Hinweis nicht entsprechend reagiert hat und sich der Fahrer nun beleidigt fuehlt. Was nicht all zu oft vorkommt - die Autofahrer scheinen die Hup-Hinweise - wirklich zu verstehen und meistens auch zu beruecksichtigen. Aber der Laermpegel ist dennoch arg gewoehnungsbeduerftig.
 V.a. weil es ohne Ende Fahrzeuge gibt, zu fast allen Uhrzeiten.

Fahrzeuge sieht man hier auch aller moeglichen Sorten: Von super duper teuer, bis auf Karossen, bei denen man sich fragt, wie die noch zusammenhalten. V.a. sieht man aber hier Autos mit kleinen Ladeflaechen .. und auf diesen Ladeflaechen, wird wirklich ALLES transportiert! Von ungesicherten Holzlatten, ueber Lebensmittel zu Menschen. Hab mich nicht verschrieben: Ja, auf den Ladeflaechen stehen, sitzen , liegen oft Leute, die mitfahren und vorne keinen Platz mehr finden. Aber auch in normalen 5-sitzern, sind haeufig , mehr Insassen anzutreffen. 7 Leute bei 5 erlaubten Sitzplaetzen ist fast schon normal. Sicherheitsgurte sind sozusagen Freumdworte, selbst Motoradfahrer fahren hier haeufig ohne Helm und Nierengrut.
  Eignetlich herrschen dieselben Strassenverkehrsordnugn wie in Europa auch ... aber die Polizei schwert sich nicht darum. Warum auch immer. Und es ist ja nicht so, dass die Gefahren hier nicht auch existieren wuerden ... im Gegenteil! Die Strassen sind bei weiten nicht das, was wir von Europa aus kennen. Hatte glaube ich ja schon von den Loechern erzaehlt. In der Stadt ist`s etwas besser ... aber auch nur etwas. Und die Steigungen der Strassen - in und ausserhalb der Stadt - sind auch ganz was besonderes ... Fuehl mich nicht selten wie auf der Achterbahn, v.a. wenn ich vorne im Bus sitze.
Zur Geschwindigkeit ... kein Komentar.

Als letztes zum Verkehr: Wer bisher dachte, dass Motorradfahren nur fuer Einzelpersonen oder hoechstens fuer zwei moeglich ist, wird hier eines besseren belehrt: auf einem Motorad passt hier eine 5-koepfige Familie, samt Wocheneinkauf.

Alles sehr gewoehnungsbeduerftig.
Mag Quito nicht sonderlich ... nach der Faszination der ersten Tage, bin ich immer froh, wenn ich gerade nicht hier bin, abgesehen von den Freundschaften, die ich bisher schon geschlosen hab, "meiner Familie" und  den europaeischen Discos (was bedeutet, dass die Musik nicht ausschliesslich fuer Paartanz ist =) haelt mich hier nichts. Naja, ein etwas sehr duesterer Abschluss ... Gibt schon auch schoene, sehr schoene Seiten an Quito. aber davon ein anderes Mal.

Uebrings, sollte ich seid ungefaher 5 Stunden am Strand von Galapagos liegen ... aber hier aendern sich Plaene stuendlich, so flieg ich erst am So (wenn dieser Plan bestehen bleibt), ins ecuadorianische Pflanzen- und Tierparadies ... so zumindest erzaehlen alle.






von Katrin Annette
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Tuesday, 29. april 2008 2 29 /04 /Apr. /2008 20:46

Hi!
Wir, Michaela und ich, haben uns seid unserer Ankuft gewundert, warum die Leute hier, oft mir ihren Klamotten ins Meer schwimmen gehen.

Michaela und ich hatten bis heute eine angenhme Arbeitsteilung: Sie war fuer Quallenbisse (wie nennt man denn das?), ich fuer Mueckenstiche zustaendig. Heute war`s umgekehrt: Sie hat drei frische Mueckenstiche, ich keinen und dafuer hat mich heute morgen um 7 eine Qualle gekuesst. Gluecklicher Weise war der Kuss nicht sonderlich stark, man sieht bereits kaum was. Aber gepickst hat`s dennoch! Mistviecher.
Wie auch immer, heute spaeter am Vormittag, waren wir auch mit Klamotten schwimmen =) Teils wegen den Quallen, teils weil wir uns einen Sonnenbrand geholt haben ... meine Schulten sind so rot, wie noch nie zuvor in meinem Leben, glaub ich jedenfalls. Das tut schon etwas mehr weh, aber selber Schuld.

Apropos kuessen: Eine stillstehende (!) Schiffsschraube hat mich auch "gekuesst", das kam so: Am Montag wurden wir angsprochen, ob wir eine Schiffstour machen moechten zu einer nahegelegenen Insel, von Sua (5 Min. fahrt, aber in einer etwas tobenden Brandung, so dass man nicht schwimmend dort hin kann oder will =), um die dort nistenden Voegel zu begutachten. Haben wir dann auch gemacht. Nach dem Staunen und Fotografieren, sind wir ins Meer gehuepft und an einen anderen Strand geschwommen (leider hat Michaele dabei die erste Bekanntschaft mit einer Qualle gemacht und ich mit dem Starrsinn der ecuadorianischen Maenner, so dass der Aufenthalt dort, nciht sonderlich angenehm war und deshalb sehr kurz). Beim zurueckschwimmen, sind der "Kaepten" und "unser Reisefuehrer" zuerst eingestiegen, da ich so was noch nie gemacht hatte, wusste ich nciht, an welches Ende oder Seite ich des Bootes schwimmen sollte und wie es so ist, war ich genau an der Schiffsschraube, als der 2. einstieg, das Boot hat geschwankt, die Schraube auch und ich ebenfalls. Tat ganz schoen doll weh und mich ziehrt ein blauber Fleck ... aber mit viel Schwimmen, sind meine Rippen wieder relativ in Ordnung. Was man nciht alles lernt! =) Jedenfalls werd ich in Zukunft wissen, wohin ich schwimmen muss, wenn ich in ein Boot einsteigen will.

Hab gehoert, bei euch scheint auch die Sonne! Freut mich sehr und hoffe fuer euch, ihr koennt es geniessen!
Bis denne 

von Katrin Annette
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Sunday, 27. april 2008 7 27 /04 /Apr. /2008 17:32
Hi Leute!

Nun endlich, wieder etwas neues Lesefutter fuer euch vom warmen warmen STRAND! =)
Gestern, bin ich mit einer Freundin aus der Sprachschule an den STrand gefahren. Fuer knappe 400km (360 um genau zu sein) haben wir nur schlappe 10h gebraucht! ZEHN, ich hab mich nciht verschrieben =)
Alles begann um 6.45 Uhr ... sind puenklich abgefahren und waren zwei STunden spaeter noch immer in Quito!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Unglaublich, wie viel Verkehr dort herrscht - aber das wird wohl mal Thema eines der naechsten Eintraege werden =)
 Die Fahrt war insgesamt ganz gut. Abgesehen davon, dass wir ein Stueck auf der Autobahn auf der falschen Strassenseite gefahren sind (und eine Mauer, uns daran hinderte wieder auf die richtige Strassenseiter zu fahren), dass der Busfahrer und sein Ticketverkaeufer sich mit jemand anderen angelegt haben und ein paar Fausthiebe flogen (aber gluecklicher Weise endete es unblutig - trotz eines gezueckten rostigen Buschmessers von ca. 30cm) und abgesehen von mehreren Schlagloechern in der Strasse, in denen man - wie ein Freund aus der Sprachschule treffend bemerkte: "locker einen Bierkasten darin versenken koennte und es wuerde noch nciht mal auffallen.", war alles ganz harmlos. Tja, so ist es hier.
 Wirklich positiv war, dass wir nicht ausgeraubt wurden ... sind samt Geld und Fotoapparat hier angekommen.

Ach und am Ende der Fahrt hatten wir gestern noch eine kleine Ueberraschung: Anstatt in Sua sind wir sonstwo aus dem Bus gestiegen; der Busfahrer hatte vergessen, uns bescheid zu sagen! =) Mussten dann ca. 30 min mit einem anderen Bus wieder zurueckfahren. Naja. So ist es eben, wenn man als Tourist nicht weiss wo ma auszusteigen hat.

Das Leben hier ist ist ganz anderes als in Quito: Fast alles - so mein Eindruck - findet auf der Strasse statt. Familien essen unter einem Sonnenschirm an einem Plastiktisch ihr Fruehstueck, Schuster haben ihren Arbeitstisch auch unter einem Sonnendach auf der STrasse vor ihrem Laden. Sogar die Leute sind anders. Sind groesser (in Quito uebrrage ich die Meisten Maenner um mind. ein viertel Kopf) und dicker, wirken europaeischer. =) Das Wetter ist es gluecklicher Weise auch: Hier trage ich nur ein Spaghettiteil und das obwohl es heute Morgen in Stroemen gegossen hat  und es noch immer bewoelkt ist. Gestern war ich auch gleich im Meer schwimmen und es ist auch angenehm temeriert. Sogar das Schwimmbad war warm ... Nur die Dusche hat ausschliesslich Kaltwasser, ist aber bei den Temperatueren nicht weiter schlimm.
Das Essen ist hier auch anderes. Klar. Alles mit Fisch und Meeresfruechten. Sogar zum Fruehstueck, kriegt man Fisch mit Reis!!!!!!!! <lach> Hab nicht schlecht gestaunt, heute Morgen.

So, mich duerstet es nach einem Saft ... die Jugos, sind hier einsame Spitzenklasse! =) Und ich weiss schon jetzt, dass ich die hiesige Fruechte-und Gemuesesorten arg vermissen werden. Aber noch kann ich sie ja in vollen Zuegen geniessen und das werd ich auch tun, gleich jetzt. =)
Bis zum naechsten Mal!
von Katrin Annette
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Saturday, 5. april 2008 6 05 /04 /Apr. /2008 00:21

(wo fang ich bloss an?!?!?)
Das Essen =)

Das Fruehstueck ist mehr oder minder wie bei uns auch: Mueslie, Brot, Obst, Milch undsoweiter. Einzig grosse Umstellung ist hier, dass meistens auch ein Ei dazugehoert, ohne Ei, kein Fruehstueck.

Hier isst man Mittag mit einer Suppe, einem Hauptgericht, welches IMMER (wirklich immer, immer, immer - es sei denn, man bittet expliziet um "keinen Reis") aus Reis, Fleisch (genauso wichtig, wie der Reis - auch in adventistischen Kreisen =) und einem Klecks gekochten und ungekochtem Gemuese. Wenn ich ausserhalb esse, kostet so ein Mittag ca. 2,50$ - manchmal auch billiger.
   Nach oben hin gibt es natuerlich keine Grenzen ... aber man kann schon sehr sehr schick fuer 20,-$ essen. Was ich bisher nur einmal gemacht hab. Schmeckt naemlich auch nicht anders, wenn man den Fisch auf einem Silbernen Teller serviert bekommt ... =)

Allerdings werd ich ueber kurz oder lang mal wieder in einem Touri-Schuppen absteigen, weil ich Heisshunger auf Salat hab! Hier ist der Salat naemlich mehr Deko und Gewissensberuhigung (von wegen gesund essen)als nennenswerter Bestandteil des Essens. Und man bekommt keinen Salat, wie wir ihn kennen. Der Salat wird hier (ausser in Tourirestaurnts) nur mit Essig oder Zitrone und Salz angemacht - nicht unbedingt die leckerste Variante - vielleicht auch deswegen nur eine Randerscheinung. Denn nach unseren Salaten leckt man sich alle zehn Finger, mindestens zwei Mal! Merkt man mir den Heisshunger dolle an?! =)

Abendbrot ist in meiner Familie meistens sehr deutsch: Brot, Kaese, Marmelade. Wenn man allerdings mittags nicht zu Hause war darf/muss man sein Mittag als Abendbrot essen - egal was man ausserhalb gegessen hat! Meine ecuadorianische Mutter hat staendig Angst, dass einer aus der Familie (mich eingeschlossen) unterernaehrt zusammenbricht <lach> Dabei esse ich hier mehr, als jemals zuvor! V.a. Fleisch ... so viel Fleisch, wie ich bisher gegessen hab, esse ich sonst in nem 1/2 Jahr.
  Ach ja, Ecuador ist die Schweiz von Suedamerika! =) Kaese ist hier naemlich ueberall dabei! Morgens, Mittags, Abends, in snaeks ... Kaese ist eine grosse Leidenschaft aller Ecuadorianer!, neben Reis.

Man kriegt uebrigens fast alle europaeischen Produkte - ueber Pasta, zu Ritz-Kecksen, jede erdenkliche Suessigkeit, einfach alles. Zu entsprechenden Preisen.
   Torten, Kuchen und Toertchen machen sie hier auch sehr eifrig, oft ziemlich suess, aber man kann durchaus einige leckere normal suesse Exemplare, ohne groesseren Aufwand, finden. - Sehr gefaehrlich, das =)

So, das war ein kleiner Ueberblick: Nun aber zu dem absolut lecker lecker leckerstem, was es hier zu essen gibt:
Obst- und Gemuesesorten!!!!!!!, von denen hatte ich noch NIE zuvor gehoert.

Nauerlich auch alles uns wohl bekannte, wie Aepfel, Birnen, Annans, Bananen, saemtliche Melonenarten (und noch ein paar neue), Erdbeeren und jede andere Beerenart wohl auch (diese allerdings noch nicht gekostet). ABER, es gibt eben noch so einiges andere, z.B.
Yuca- eine Knollenart, aehnlich der Kartoffel und mind. genauso schmackhaft! Dann gibt es noch ein Kartoffelart, deren Name ich gerade vergessen hab =), die genauso aussieht wie Kartoffeln aber maximal 2cm Durchmesser erlangt und ziemlich hartkochend sind.

Mein bisher liebstes Obst sind: Tomate de arbol - sehen aus wie etwas unreife laengliche europaeische Tomaten, wachsen aber, wie der Name schon sagt, auf Baeumen und schmecken himmlisch! Etwas saeuerlich, aber nicht so sehr wie Zitronen und man kann sie so essen, als Saft trinken oder in etwas Wasser, Zucker und Zimt gekocht, als Nachtisch verputzen .. koennte mich nur davon ernaehren. Himmlisch! =)
Noch was sehr leckres, aber schwieriger zu essen, sind Guaba. Sieht aus wie eine ueberdemensionale gruene Bohne mit Fell. Die Schale muss man aufknacken und darin befinden sich kleine knubbelige pelzige weisse Wattbaeusche - mit leider sehr sehr grossen Kernen. Da gilt es, das weisse leckere Fruchtfleisch von den Kernen zu loesen, ohne die Kerne mitzuschlucken. Was nicht so einfach ist, weil die Kerne aus lauter kleinen Kernen bestehen und sehr leicht zerfallen ... aber der Aufwand lohnt sich allemal! =)

Papaya und Passionsfrucht sind hier natuerlich auch normale Obstsorten, auch sehr lecker. Gibt hier auch so was wie weissen Kuerbis, auch lecker in einer Suppe!
Gibt noch eine Menge mehr unbekannte Dinge hier, aber ich kann nicht alles beschreiben ...

Werde mich nun langsam auf den Weg machen. Fahre heute bis zum WE zu dem Kindergarten von R. Wild.  Bin gespannt wie das werden wird. Mein erster Eindruck vor zwei Wochen war aber nciht so doll. Scheinen dort Besuch aus allen Herren Laender sehr gewohnt (und vielleicht auch ueberdruessig geworden) zu sein. Jedenfalls waren sie freundlich, aber sehr reserviert distanziert. hoffe, dass ich in den Tagen dort, dennoch gute Gespraeche fuehren kann.

Man hoert sich ...

von Katrin Annette
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Sunday, 30. march 2008 7 30 /03 /März /2008 20:55

Hallo!
Nur kurz, war gerade Schlittschuhelaufen ... und das mitten in Quito! Es ist eine riesige Stadt, 50km Durchmesse. Dafuer nicht so breit, aber dennoch RIESENGROSS und kaotisch und faszinierend! =)
Wollte nur kurz sagen, dass ich noch lebe und beim naechsten Mal wieder mehr schreibe. Bin jedenfalls noch bei der Familie Cruz und mir geht´s ausgesprochen gut. Das Wetter ist zwar bewoelkt, aber wer heatte das gedacht: Ich bin froh darueber! Die Sonne ist krass heiss. Auch ohne direkte Sonneneinstrahlung ist´s ausgesprochen warm. Renne mit nur nem langaermligen Shirt rum =)
Bis bald!

Ps: Danke fuer die vielen lieben mails. Beantworte sie so schnell ich kann. nur heute geht´s nicht, weil der aelteste Sohn der Familie mit mir ist. Ein Lehrausflug, wie man den Bus benutzt ... und das muss man hier wirklich LERNEN! Spaeter mehr dazu. =)

von Katrin Annette
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